Private Studienberatung - Warum?

Die Studienwahl ist eine sehr wichtige Entscheidung, welche die Lebenszufriedenheit ganz maßgeblich beeinflusst. Gleichzeitig kann sie ganz schön kompliziert sein, da man viele Faktoren unter einen Hut bringen muss: Interessen, Fähigkeiten, Vorlieben und Abneigungen, Aufnahmechancen, Ortswünsche und berufliche Perspektiven. Ohne professionelle und umfassende Unterstützung ist dies meist gar nicht so einfach. Für junge Menschen, die sich noch unsicher sind, ist eine private Studienberatung daher eine sinnvolle Investition in die Zukunft.

Aus meiner Sicht sind es vor allem drei Faktoren, die dafür sprechen, eine private Studienberatung in Anspruch zu nehmen:

  • die zunehmende Komplexität der Studienwahl
  • die Ausführlichkeit und Kundenorientierung von privater Studienberatung
  • die Kosten, die durch einen Studienabbruch entstehen

Die Studienwahl wird schwieriger

In den letzten Jahren ist es schwieriger geworden, sich für einen Studiengang zu entscheiden und/ oder einen Studienplatz zu bekommen – und zwar aufgrund

  • der Einführung des Bachelor/ Master-Systems,
  • der zunehmenden Zahl von Studiengängen und
  • der steigenden Zahl von Studienanfängern, verbunden mit höheren Zulassungshürden.

Die vielen Möglichkeiten, die einem nach dem Abitur offen stehen und die immer komplexer werdende Berufswelt erzeugen verständlicherweise Verunsicherung und die Angst vor falschen Entscheidungen.

Kundenorientierung von privater Studienberatung

Eine fundierte Beratung setzt ausreichend Zeit für den Kunden und umfangreiche Kenntnisse der Studienlandschaft voraus. Studienberatungen, die Schüler kostenlos bei den Arbeitsagenturen oder den Zentralen Studienberatungen der Hochschulen in Anspruch nehmen können, sind hingegen zeitlich knapp bemessen und - je nach Berater - nicht immer ausreichend. Ich rate dennoch dazu, diese kostenlosen Angebote in Anspruch zu nehmen. Wer sich danach noch unsicher fühlt oder einfach eine intensivere Beratung benötigt, sollte in Erwägung ziehen, sich an eine private Studienberatung zu wenden.

An dieser Stelle ein Hinweis: Die Informationen, die von privaten Hochschulen, z.B. bei Schülermessen, an dich herangetragen werden, solltest du kritisch hinterfragen. Es gibt zweifellos private Hochschulen, die ihr Geld wert sind, aber auch solche, bei denen man Vorsicht walten lassen sollte. In der Beratung kann ich dich hierzu neutral informieren.

Kosten eines Studienabbruchs

Ein Studienabbruch in den ersten Semestern ist nicht so tragisch. Trotzdem ist es sowohl aus finanziellen wie aus mentalen Gesichtspunkten erstrebenswert, einen Studienabbruch zu vermeiden.

Wenn man die Sozialbeiträge der Hochschulen und die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten eines Studenten zugrunde legt, kommt man auf Kosten von 12.000 €/ Studienjahr. Je nach Region kann dieser Betrag natürlich deutlich nach oben oder unten abweichen.

Hinzu kommt, dass ein Studienabbruch häufig als „persönliche Niederlage“ empfunden wird und psychische Probleme in Bezug auf Selbstwertgefühl und Motivation resultieren können.